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3. Spieltag DGL 2019

Die verfluchte 12, eine verflucht gute Steffi, das verflucht geile Team und die verfluchten Grüns …

Es war ein richtungsweisender Spieltag, der abschließend betrachtet leider in die falsche Richtung „wies“!

Nach Doppelspieltag, Sturm und drückender Hitze in Herzogenaurach stand am Ende zweimal platz zwei auf der Ergebnisliste.

Steffi Kirchmayr kam, sah und siegte!

Es war windig, es war stürmisch und es war dennoch drückend heiß auf der Anlage des GC Herzogenaurach. Man konnte die Luft nicht nur wegen der Hitze förmlich zerschneiden, am Sonntag den 23.06.2019, morgens um 7:30 Uhr, als die ersten Flights zum dritten Spieltag der DGL auf die Runde gingen. Es sollte die Wende werden, die Wende durch die die Mädels endlich ihren ersten Saisonsieg feiern wollten. Doch nach einer ganz starken Steffi Kirchmayr, die eine drei UNTER Par Runde spielte und weiteren starken Ergebnissen der Mädels, allen voran der frisch gebackenen Bayerischen Meisterin, Veronika de Bochdanovits, wurde es die Wende des 1. GC Fürth. Sechs Schläge Vorsprung hatten unsere Mädels nach den Einzeln auf die Fürtherinnen, am Ende reichten die aber leider nicht aus. Gegen zwei extrem starke Vierer der Fürtherinnen kamen wir nicht mehr an. 

Damit haben wir zwei Spieltage vor Schluss vier Punkte Rückstand. Wunder soll es im Sport geben haben wir gehört, aber das ist tatsächlich nahezu unmöglich noch aufzuholen. Die Saison war von Anfang an ein Übergangsjahr und genau das bleibt es auch. Wir haben viele junge Spielerinnen die von unten nachrücken, diesen haben wir bereits Stück für Stück herangeführt und aufgebaut. Mit der nötigen Erfahrung kann bereits die nächste Saison der Durchbruch für die ein oder andere bedeuten. Das ist unser Ziel und daran arbeiten wir…

Und wie gesagt, gerade im Sport ist nichts unmöglich!

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Die verfluchte 12!

Die Jungs lagen vor dem dritten Spieltag punktgleich mit Dresden auf Rang eins. Jetzt nicht mehr …

Die Stimmung war gewohnt gut und ausgelassen, als es am Sonntag auf Tee 10 ging (Ladies first hieß es in Herzogenaurach, denn sie durften auf der 1 starten, wir nicht…). Die ersten Ergebnisse waren stark wie meistens. Die letzten Ergebnisse waren stabil wie immer. Doch gegen erneut starke Dresdner reichte das erneut nicht. Nach den Einzeln hatten wir fünf Schläge Rückstand auf das Team unseres Ex-Damen Coaches Marcus Lindner.
In die Vierer gingen dann aber alle nochmal top motiviert und voller Hoffnung die fünf Schläge noch zu bereinigen.

Start war von Tee 10:

Auf jener zehn und auch der elf lief alles noch ohne größere Störfälle und nach Plan. Auf der zwölf dann schon nicht mehr wirklich …

Der erste Vierer um Alex Neises und Domi Gründler kam an der zwölf an. Ein gefühlt nie enden wollendes, sich mit mindestens zehn Richtungsänderungen durch die Natur windendes Par 5, das auch noch von ca. acht Gräben durchzogen ist und ein Grün ohne einen einzigen geraden Putt hat. Das Loch in Par zu spielen gleicht einer Sensation, Bogey ist noch gut, Doppel-Bogey in Ordnung. Leider spielten die Beiden aber einen Schneemann.

Exkurs: Schneemann ist übersetzt eine acht (8). Warum? Ganz einfach: Weil eine geschriebene 8, wie ein Schneemann ohne Augen ausschaut. PS. Wir wissen wirklich nicht, wer sich den Blödsinn überlegt hat, nüchtern war das aber bestimmt nicht! Exkurs Ende.

Der zweite Vierer kam auf die 12:
Jörg Paulus und Konsti Raab hatten ebenfalls nur das Ziel die zwölf „ordentlich“ zu spielen. Geschafft haben sie das aber auch nur mittelmäßig zufriedenstellend. Sie gingen mit einem „Quatriple-Bogey“ vom Loch, zu deutsch, eine Neun (9), vier über Par auf einem Loch.

Daraufhin dachte sich der dritte Vierer um Adrian Arnold und Marc-André Gehr „Quatriple-Bogey“, das klingt doch schön, machen wir auch. Gesagt getan, auch sie spielten eine neun (9)!
Da kann man nur sagen: GRANDIOS Jungs!! 8, 9, 9 … auf einem Loch, das könnte evtl. die Entscheidung gewesen sein.

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Das Bild ist einen Tag vor dem Debakel auf dem zwölften Grün aufgenommen worden … die Jungs lachen, als hätten Sie was geahnt …

Diese zusammengerechnet elf Schläge über Par, plus der Rückstand von fünf Schlägen aus den Einzeln, waren trotz stabilem Ende der jeweiligen Vierer nicht mehr aufzuholen. Und so gewann Dresden auch den dritten Spieltag und setzen sich mit einem Punkt vor uns auf Rang eins.

Positiv aus unserer Sicht ist zum einen der dennoch stabile Auftritt ohne große Ausreißer nach oben (leider aber auch nicht nach unten), zum anderen aber auch die Veränderung der Favoritenrolle. Der nächste Spieltag findet in Dresden statt, also beim Spitzenreiter. Den Druck hat jetzt Dresden. Den Vorsprung über die zwei Spieltage zu retten, wird gegen uns bestimmt kein Spaziergang.

Wir freuen uns auf ein spannendes Saisonfinish ! 😉

Euer Team Reichswald

PS. Vielen Dank für die zahlreiche und tolle Unterstützung vor Ort. Es rührt uns sehr, wie viele langjährige Mitglieder, aber auch Nachwuchsstars an uns Glauben und gerne einen Sonntag für uns opfern. Wir zahlen euch das hoffentlich gut zurück, nachfolgend schon mal mit unserem neuen und wahnsinnig eleganten „Mannschaftsgreenkeeper“ Kevin Boyer …

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