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Deutsche Meisterschaft 2018

Beste Teamleistung seit der Geburt von Alex Neises (1876)

Mit einem überragenden vierten Rang von Leon Breimer, einem sehr starken 28. Rang von Marc-André Gehr und einem guten 40. Rang von Alex Neises dürfen wir die beste Teamleistung seit Beginn der Wetteraufzeichnungen verkünden… und das obwohl Michi Hirmer (damals noch für das Team Reichswald aktiv) das Turnier vor einigen Jahren sogar gewann!

Austragungsort des wichtigsten deutschen Golf-Turniers war wie schon seit sechs Jahren der atemberaubend und kaum zu bezwingende GC Hardenberg in der Nähe von Göttingen. Unsere Spieler sind sich einig, dass es einer der besten Plätze Deutschlands ist und sind sich sicher, dass er die schwersten Grüns Mitteleuropas aufzuweisen hat. Die Grün-Geschwindigkeit wurde jeden Tage schneller und auf 16 von 18 Grüns wollten sich die Erbauer des Platzes nicht mit einer Welle zufrieden geben. Teilweise haben die Grüns die gefühlte Größe eines Fußballplatzes und weil das alleine noch zu leicht wäre, baut man kurzerhand noch drei oder vier Wellen ein …

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Foto: DGV/ Tiess

Jedem der auf Schmerz und Leid auf dem Golfplatz steht, empfehlen wir unbedingt eine Reise nach Hardenberg. Abwechslung auf jeder Bahn, viel Wasser, Steine, riesige Grüns, tolle Aussichten und das ausgezeichnet spektakulärste Par 3 Europas – der KEILERKOPF!

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Foto: DGV/ Tiess

Doch zurück zum eigentlichen Sinn dieses Blogs: der kleinen weißen Kugel.

Nach der Proberunde am Mittwoch ging es am Donnerstag für unsere Jungs in die erste Runde. Nach knapp elf gespielten Löchern machte der „Donnerstag“ seinem Namen aller Ehre und es „donnerte“ … Der DGV entschied nach gut einer Stunde Pause und bei nur noch leichtem Regen auf die Annullierung der kompletten ersten Runde. Warum das so entschieden wurde ist bis heute nicht aufzulösen, zumal schon einige Spieler ihre Runde beendet hatten.

Nichts desto trotz ging es dann am Freitag wieder für alle von null los. Am Ende spielten unsere Jungs sehr stabil auf. Leon und Alex lagen mit eins über Par auf Rang 18, Marc-André nur einen Schlag dahinter auf Rang 24. Nach Tag zwei am Samstag gab es dann einen Cut der das Feld von 80 auf 36 Spieler plus Schlaggleiche begrenzte. Leon Breimer spielte sich mit einer famosen drei unter Par Runde bis auf Rang drei vor, Marc-André spielte ähnlich stabil wie am Vortag und beendete die Runde mit einem vier Putt und dennoch auf Position 26. Für Alex Neises lief es von Beginn an nicht ganz rund, sodass er als 40. den Cut um zwei Schläge verpasste. Unseren Recherchen zur Folge war er aber der älteste Spieler im gesamten Feld, sodass er die Seniorenwertung klar gewann!!

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Foto: DGV/ Tiess

Der Finaltag:

Das beste zum Schluss, daher fangen wir mit Marc-André an. Mit einer erneut sehr ordentlichen Runde beendete er die deutsche Meisterschaft 2018 als 28. unter den Top 30 Golfern in Deutschland. Seine Runden waren 74, 75, 75, damit schloss er mit dem Platz, den er davor in sechs Turnierrunden nicht einmal unter 80 spielte, seinen Frieden und verbesserte nebenbei sein Handicap auf jeder der drei Runden.

18-AKoffen-72-IMG_3095-Marc-AndreGehrbyChristopherTiess

Foto: DGV/ Tiess

Doch nun zum wirklichen Held dieser deutschen Meisterschaft (zumindest aus unserer Sicht). Leon Breimer hatte die Ehre am Finaltag der deutschen Meisterschaft, im Leaderflight, begleitet von etlichen Zuschauern und einem Fernsehteam (TV-Bericht folgt unten) spielen zu dürfen. Doch von Aufregung keine Spur. Er startet mit drei Birdies auf den ersten sieben Loch in den Tag und schnupperte kurzzeitig sogar am Sieg.

18-AKoffen-34-IMG_3610-LeonBreimerbyChristopherTiess

Foto: DGV/ Tiess

Das entscheidende Loch:

Die Löcher elf bis dreizehn sind bekanntermaßen die Entscheidenden auf dem würdigen Meisterschaftsschaftsplatz. Loch elf ist ein kurzes aber verspieltes Par 5. Mit einem guten Drive kann man das schmale Grün zwischen Wasser und Ausgrenze durchaus angreifen. Leon spielte mit dieser Strategie am Samstag ein EAGLE. Doch exakt dieser Plan wurde ihm am Sonntag zum Verhängnis. Er verzog den Ball, machte danach noch einen kleinen taktischen Fehler und musste einen Schneemann (8) auf seiner Scorekarte notieren. Davon ließ er sich zwar nicht unterkriegen und spielte die schweren Löcher Zwölf (der Keilerkopf) und die extrem lange Dreizehn in Par, doch die Titelchance war damit dahin.

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Foto: DGV/ Tiess

Letztendlich wurde er mit einem Gesamtergebnis von eins unter Par und starken Runden von 73, 69 und 73 trotzdem ganz ganz starker Vierter. Ein Kompliment geht dabei auch noch an Alex Neises raus, der am Finaltag einen tapferen und souveränen Caddy von Leon gab.

18-AKoffen-60-IMG_6226-AlexanderNeises-LeonBreimerbyChristopherTiess

Foto: DGV/ Tiess

Das Fazit:

Vierter, 28., 40. – Mega Team Ergebnis bei der deutschen Meisterschaft. Der Platz scheint bezwungen. Vor allem die Konstanz in den Runden der Jungs beeindruckte, kein Ausreißer, keine hohe Nummer, das macht Hoffnung auf eine neue geile Saison kommendes Jahr.

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